Schlossmuseum Bernburg
Schoß Bernbrug
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Am östlichen Saaleufer erhebt sich auf hohem Sandsteinfelsen das ehemalige Residenzschloss der Fürsten und späteren Herzöge von Anhalt-Bernburg. Von allen anhaltischen Schlössern wird mit Recht das Bernburger Schloss an der Saale als das schönste und stolzeste bezeichnet. In einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto I. vom 29. Juli 961 wird eine "Brandanburg" erstmals urkundlich erwähnt. Damals bildete die Saale - Elblinie noch die Grenze zwischen deutschem und slawischem Siedlungsgebiet. Wegen ihrer günstigen Lage auf einem Felssporn diente sie schon lange zuvor der Bevölkerung als Fliehburg.
1138 wurde die Burg in der Auseinandersetzung zwischen Welfen und Hohenstaufen erstürmt und niedergebrannt. Zu dieser Zeit war sie Witwensitz von Eilika, der Mutter Albrechts des Bären. Wenig später wurde die Wehranlage an gleicher Stelle neu errichtet. Im 16. Jahrhundert erfolgte der Ausbau zu einem der eindruckvollsten Renaissance-Schlösser Mitteldeutschlands. Das selbstständige Herzogtum Anhalt-Bernburg bestand bis zum Jahr 1863.
Im Schloss befindet sich auch ein Musem.
Enfernung: 12,8 km – ca. 15 Minuten
Quelle: Museumschloss Bernburg
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